Teilnahme am Literaturfest Meißen

 

Teilnahme am Literaturfest Meißen, in Kooperation mit Dr. Thomas de Maizière

Das Literaturfest in Meißen fand 2018 bereits zum neunten Mal statt. Inzwischen hat es sich als Deutschlands größtes eintrittsfreies Lesefestival etabliert. Von Jahr zu Jahr steigert sich die Zahl der Autoren/Leser und Zuhörer. Rund 180 Lesungen gab es in diesem Jahr. Unter anderem auch eine mit dem Team der Migrationsberatung der Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH. Und nicht nur das: Es handelte sich sogleich um die Eröffnungsveranstaltung in Kooperation mit Herrn Dr. Thomas de Maizière.

Am 8. Juni 2018 versammelten sich etwa 80 Bücherfreunde auf dem Marktplatz in Meißen. Die Eröffnung übernahm Herr Dr. de Maizière, indem er die Bedeutung von Literatur als verbindendes Mittel hervorhob. Denn sich für Geschichten eines anderen zu interessieren, zeugt dies nicht grundsätzlich von Empathie? Umso mehr, wenn Menschen zusammenfinden, um – wie auf dem Festival – einander zuzuhören.

Fortgesetzt wurde die Lesung mit Dalija Druschke und Auszügen aus dem Roman „Aber der Himmel – grandios“ von Dalia Grinkeviciute. Darin beschreibt die litauische Schriftstellerin ihre autobiographische Erfahrung vom Gulag in Sibirien. Felix Kim trug anschließend einen eigenen Text mit dem Titel „Stalin war ein Einzelkind“ vor. Abschließend lasen Einrichtungsleiterin der Migrationsabteilung der Diakonie Gerlinde Franke und Abdel Moumen aus dem kurzweiligen Briefwechsel „Ein Araber und ein Deutscher müssen reden“ von Hamed Abdel-Samad und Hans Rath.

Dem Publikum sollten auf diese Weise möglichst viele Facetten zum Thema Zuwanderung aufgezeigt werden.

Text: Felix Kim

https://www.diakonie-rg.de/aktuelles_teilnahme_am_literaturfest_meissen_de.html