Die Lernbedingungen an unserer Schule

Unterrichts- und Betreuungszeiten

Entsprechend einer Ganztagsschule werden die Schüler von 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr betreut. Änderung der Betreuungszeiten sind individuell und nach Absprache möglich.

Der allgemeine Tagesablauf:
bis 08.00 Uhr Betreuung ankommender Schüler
08.00 Uhr – 09.30 Uhr erste Unterrichtseinheit
09.30 Uhr – 10.15 Uhr Grundunterricht
10.15 Uhr – 10.30 Uhr Hofpause
10.30 Uhr – 12.00 Uhr zweite Unterrichtseinheit
12.00 Uhr – 12.45 Uhr Mittagspause
12.45 Uhr – 14.15 Uhr dritte Unterrichtseinheit
bis 15.30 Uhr Schülerbetreuung inklusive GTA

In den Herbst-, Winter und Sommerferien wird die Ferienbetreuung durch enge Kooperationspartner angeboten.

Lernstufen und Klassengemeinschaften

Die Schüler unserer Schule lernen in vier Klassenstufen:

Unterstufe (6 – 9 Jahre)
Mittelstufe (9- 12 Jahre)
Oberstufe (12 – 15 Jahre)
Werkstufe (15 – 18 Jahre)

Um die Schuleingangsphase zu optimieren, streben wir eine engere Zusammenarbeit mit der Frühförder- und Beratungsstelle der Diakonie an. Gemeinsam mit den Kindereinrichtungen im Einzugsbereich sollen Kontakte mit zuküftigen Schülern und Elternhäusern angebahnt werden. In Beratungsgesprächen muss Eltern Sicherheit zum Ablauf eines möglichen diagnostischen Verfahrens gegeben werden. Erforderliche Therapieangebote werden gemeinsam im Interesse der Förderung des Schülers eingeleitet. Einer Einschulung, ebenso einer Umschulung geht immer eine umfangreiche Diagnostik voraus. Schwerpunkt von Unterricht, Erziehung und Förderung in der Unterstufe ist die diagnosegeleitete Förderung, insbesondere von basalen Fähigkeiten im Bereich der Motorik, Wahrnehmung, Sprache und Emotionalität. Das Aneignen von Fähigkeiten der Selbstbedienung und Grundlagen für den Erwerb der Kulturtechniken gehören ebenso dazu. Neben der Weiterentwicklung der Fertigkeiten der Selbstversorgung und der Erweiterung sozialer Kompetenzen steht in der Mittelstufe das Erlernen von Lesen, Schreiben und grundlegenden mathematischen Kenntnissen im Vordergrund. Erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten werden in der Oberstufe weiter gefestigt, um diese in unterschiedlichen Situationen möglichst selbständig anzuwenden. Innerhalb der drei Jahre in der Werkstufe erfüllen die Schüler unserer Förderschule ihre zweijährige Berufsschulpflicht. Im Zentrum des Lernens steht deshalb neben den Kulturtechniken die Vorbereitung der jungen Erwachsenen auf das Leben nach der Schule. Um den Übergang auf das Arbeitsleben zu erleichtern, werden mehrere Praktika in Betrieben, Einrichtungen des Einzelhandels oder der Werkstatt für behinderte Menschen durchgeführt. Bei der Auswahl der Praktikumsstelle arbeiten mit dem einzelnen Schüler dessen Familie oder Betreuer, die Schule, der Betrieb, die Bundesagentur für Arbeit und der Integrationsfachdienst zusammen. Neben den obligatorischen Fachstunden können die Schüler ab der Mittelstufe entsprechend ihrer Interessen und Neigungen wöchentlich zwei Stunden fakultativ aus verschiedenen AGs wählen. In allen vier Klassenstufen steht das handlungsorientierte Lernen im Vordergrund, mit dem Ziel, den Schülern umfassende Fähigkeiten und Fertigkeiten für die selbst bestimmte Bewältigung ihres Lebens- und Arbeitsalltages zu vermitteln.

http://www.diakonie-rg.de/wir_stellen_uns_vor_die_lernbedingungen_an_unserer_schule_de.html