"Willkommen" im Theater Meißen

„Willkommen“ im Theater Meißen, 02.02.2018 - Begleitung des Theaterstücks aus pädagogischer und praktischer Sicht

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“

(Oscar Wilde)

„Jeder hasst seinen Nachbarn!“

(O-Ton aus der Diskussion zu „Willkommen“ am 1.10.2017 in den LBS, Radebeul)

Die Landesbühnen Sachsen und die Migrationsberatung der Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH arbeiten bereits seit Längerem eng zusammen. Etwa wird der alljährliche Frauentag für Migrantinnen aus dem Landkreis Meißen in Kooperation organisiert. Auch ist beabsichtigt, künftig das Theaterstück „Fluchtwege“ gemeinsam an die regionalen Oberschulen zu bringen.

Nach der erstmaligen Begleitung des Theaterstücks „Willkommen“ in Radebeul 2017 (im Rahmen der Interkulturellen Woche), wiederholten wir die Aktion nun am 2. Februar 2018 am Theater Meißen. Als Ansprechpartner aus der Praxis, können wir Fragen, die das Theaterstück möglicherweise aufgeworfen hat, akkurat beantworten. Wie ist es mit der Willkommenskultur im Landkreis Meißen bestellt? Was für Probleme gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft verschiedener Kulturen?

Mit etwa 60 Besuchern war der Saal leider nicht ausverkauft. Dabei saßen im Publikum sowohl deutsche als auch ausländische Interessierte. Die Besucher hatten sichtlich Spaß am Stück. So fragte uns ein Klient, der später auch beim gemeinsamen Gespräch Rede und Antwort stand, ob die Deutschen tatsächlich so viel Alkohol konsumieren wie in dem Schauspiel gezeigt.

Im abschließenden Foyergespräch, mit Schauspielern und Mitarbeitenden der Migrationsberatung, ergaben sich vereinzelte Gespräche. So öffneten sich Dialoge um das Thema Palästina, um Ausbildungschancen in Deutschland und um die konkrete Situation in Meißen.


http://www.diakonie-rg.de/aktuelles_willkommen_im_theater_meissen_de.html